Handbuch

… dient der tieferen Erläuterung unserer RP-Struktur.

Unsere Gilde kennt zwar nur eine Organisationseinheit – die Gilde, aber unser RP-Leben unterscheidet gleich 3 davon:

  1. Das imperiale Finanzamt. Wir sind Beamte in diesem Amt. Achtung: wir sind Zivilbeamte – keine Militärs!
  2. Die Vollstreckungsabteilung des Finanzamts. Unsere Gilde bildet nur einen Teil des Finanzamts – nämlich diesen.
  3. Der ‘Förderverein für imperiale Steuerbeamte’. Pro Account ist ein Char Mitglied im Verein. Das hat verschiedene Gründe.

Mit der Webseite ist das ein wenig anders – die Webseite tut so, als wäre es DIE Infoseite des ganzen Finanzamts. Das heißt sie ist da, um alle imperialen Bürger mit offiziellen Nachrichten zu versorgen – hier sind alle Interesierten SWTOR-Spieler gemeint. Daneben hält sie auch Informationen nur für die Gilde bereit – thematisch getrennt nach Informationen für Beamte (‘Internes’) und Vereinsnachrichten (‘Förderverein’).

Da wir als offizielle Beamte des Imperiums auftreten ergibt sich zwangsläufig die Frage nach der Zuständigkeit und Weisungsberechtigung. Es gelten folgende Grundsätze:

  • Im Kernbereich des Imperiums gibt es keine freie Wirtschaft. Hier hat das Finanzamt keine Aufgabe und damit auch keine Zuständigkeiten.
  • In den mittleren und Randbereichen, neutralen Zonen und Feindgebieten sieht das anders aus… wo immer eine vom Imperium nicht zu 100% kontrollierte Wirtschaft betrieben wird, erhebt das Imperium statt dessen Anspruch auf Steuern und Tribute. Genau dafür sind wir zuständig.
  • Nur die Inquisitoren sind generell berechtigt ausserordentliche Steuerprüfungen vorzunehmen, alle andere nur mit gesonderter Vollmacht. Das ist im Imperium bekannt. Ordentliche Steuerprüfungen führt unsere Abteilung normalerweise nicht durch.
  • Weisungsberechtigung im Rollenspiel ist immer eine Gratwanderung. Derartiges RP kann nur betrieben werden, wenn sich alle jeweiligen RP-Partner darauf einlassen. Darauf ist ZWINGEND und UNBEDINGT zu achten. Sollten wir Anderes hören oder gar Beschwerden über Spieler erhalten, müssen wir konsequenzen ziehen, um Schaden von der Gilde abzuwenden. Es geht hier um den Spass, nicht um Arroganz…

Zusätzliche Aufgaben der Vollstreckungsabteilung und eigene Entscheidungen der Beamten:
Nicht immer werden wir zu irgendwelchen Vollstreckungen gerufen, da nicht immer welche anstehen (ja auch die Steuerbeamten müssen erst einmal Verstösse feststellen alles in die Wege leiten… das kostet auch im Imperium Zeit). Doch unser Großinquisitor steht Müßiggang nicht eben aufgeschlossen gegenüber. Das führt dazu, dass die Inquisitoren auch andere Missionen für die Vollstreckungsbeamten bereithalten, damit sie kein Fett ansetzen. Darunter befinden sich immer wieder auch Amtshilfen für andere Ministerien, allem voran dem Kriegsministerium – der größten Behörde überhaupt, dem Heimatschutz und dem Integrationsamt für neu eroberte Gebiete. Eigenmächtiges Handeln, das Verfolgen von Zielen, die dem Imperium nützen, wird moralisch und durch die Inquisitoren und tatkräftig durch den Förderverein unterstützt, sofern der Beamte keine offiziellen Fälle zu bearbeiten hat.

Einer besonderen Erwähnung bedürfen unsere Bündnisspartner und Erzfeinde.

  • Die Führenden Köpfe der Ministerien haben eine interministerielle Arbeitsgruppe bestehend aus Finanzbeamten der Vollstreckungsabteilung und der militärischen Sondertruppe des Kriegsministeriums ‘Sturmregiment Kaas‘ gebildet. Das bedeutet, dass die Soldaten/Beamten beider Ministerien vermehrt an gemeinsamen Operationen teilnehmen werden. Welches Ministerium den Missionskommandanten stellt, hängt von der Ressortzuständigkeit ab: handelt es sich um eine Steuervollstreckung, ist das Finanzamt zuständig und stellt den Kommandanten, handelt es sich um eine militärische Aktion, die wir unterstützen, stellt das Sturmregiment den Kommandanten. Die Befugnisse der Soldaten/Beamten richtet sich in gleicher Weise nach dem jeweils federführenden Ministerium.
  • Das Imperiale Finanzamt und das Mantis-Syndikat haben einen Vertrag miteinander geschlossen. Sollten die amtlichen Kapazitäten zur Bekämpfung von Steuersündern erschöpft sein oder ein belegbarer Hinweis darauf bestehen, dass die Beauftragung einer anderen Organisation dem Zwecke förderlicher ist, so ist das Mantis-Syndikat vorrangig zu beauftragen. Sollten wir eine Operation mit Unterstützung des MS durchführen, so gelten die Kopfgeldjäger als sogenannte ‘Erfüllungsgehilfen’. Sollte jedoch die MS eine Operation durchführen und von einigen Steuerbeamten unterstützt werden, so ist das entweder deren Privatsache oder kann ggf. als offizielle Weiterbildung anerkannt werden.
  • Die Schulden der Organisation ‘Hand der Gerechtigkeit‘ gegenüber dem Imperialen Finanzamt sind seit dem Abschluss der Ermittlungen in einer Höhe angelangt, die die vollständige Zerschlagung unumgänglich macht und wir werden uns mit aller Kraft diesem Ziel widmen.
    Unsere Steuerbeamten sind angewiesen sämtliches Vereinsvermögen und Privatvermögen der Mitglieder zu beschlagnahmen oder zu zerstören. Die gewalttätigen Mitglieder sind zur Fahndung ausgeschrieben… der Rest steht wegen Strafvereitelung und Begünstigung von Steuerstraftaten auf der Abschussliste. Die zur Fahndung ausgeschriebenen Personen (die Namensliste kann im Büro der Kopfgeldjägergilde öffentlich eingesehen werden) sind wenn möglich in die Sklaverei zu überführen oder wenn notwendig zu exekutieren und ihre Organe zu verwerten.

Was allgemeine RP-Hinweise und Guides angeht… davon gibt es genug im Netz (z.B. bei unseren Verbündeten).